STRATO-SSL_GESICHERT.png
Wer ist online
Wir haben 15 Gäste online
Zugriffszähler
Seitenaufrufe : 485649
Start

Veranstaltungshinweise Schauspielensemble Iserlohn e. V.

 



Dornröschen


ein modernes Märchen mit Musik
(sehr) frei nach Motiven der Gebrüder Grimm
von Uta Preuße

Eine Inszenierung des Schauspielensemble Iserlohn
in Zusammenarbeit mit dem Kulturbüro Iserlohn und
dem Förderverein des Parktheaters Iserlohn e. V.


Regie: Matthias Hay

 

Wegen der zurzeit anhaltenden Einschränkungen im Rahmen der Corona-Pandemie müssen wir schweren Herzens die Aufführungen absagen! Die Kunden, die bereits Karten für die Veranstaltung erworben haben, werden vom Kulturbüro Iserlohn kontaktiert.

Bitte haben Sie aber etwas Geduld! Wegen der Vielzahl von ausfallenden und verschobenen Veranstaltungen kann das einige Zeit dauern.



Iserlohn. Mit eigens angefertigten Re­quisiten verwandelt das Schauspiel­ensemble das Studio des Parkthea­ters zu einem amerikanischen Ge­richtsberatungszimmer. Heute Abend um 20 Uhr feiert das Ge­richtsdrama „Die zwölf Geschwore­nen" von Reginald Rose und Horst Budjuhn seine Premiere.

Der Stoff basiert auf einem au­thentischen Fall und war als Fern­sehspiel konzipiert. 1957 wurde er als Kinofilm mit Stars wie Henry Fonda umgesetzt und schließlich vom deutschen Drehbuchautor, Dramaturgen und Übersetzer Horst Budjuhn für die Bühne realisiert", erklärt Matthais Hay, Regisseur des Schauspielensembles. „Nach der Münchener Uraufführung war das Stück in der Spielzeit 1959/1960 das meistgespielte Schauspiel an deutschsprachigen Bühnen. Es ist Anfang der 60er Jahre mit Mario Adorf verfilmt worden. Das Theater­stück wird weltweit viel gespielt. So­wohl das Stück als auch der Film ha­ben mich fasziniert."

Zum Inhalt: Nach einer sechstägi­gen Gerichtsverhandlung sollen zwölf Geschworene über das Schicksal eines 19-jährigen jungen entscheiden, der unter Mordanklage steht. Stimmen die Zwölf für „schul­dig", folgt das Todesurteil, bei „nicht schuldig" der rechtmäßige Frei­spruch.

Das Stück ist ein leidenschaftli­ches Plädoyer gegen Leichtgläubig­keit und menschliche Voreingenom­menheit sowie leichtfertige Katego­risierung. Die zeitlose Problematik zeigt das Schauspielensemble in einer modernisierten Fassung mit Männern und Frauen anstelle der nur männlichen Laienrichter in der Urfassung.

Wie er im Gespräch mit unserer Zeitung erläutert, reizte Hay der psy­chologisch ausgefeilte Stoff über Schuld und Vorverurteilungen: „Das Interessante daran ist, wie man die unterschiedlichen Charaktere he­rausarbeiten kann. Es sitzen zwölf Charaktere am Tisch, die zu einem einstimmigen Urteil kommen müs­sen." Er freut sich über das glückli­che Händchen bei der Besetzung aus den Reihen des Ensembles. In dem Kammerspiel erleben die Zuschauer die zwölf Akteure hautnah, denn der Gerichtsdiener schließt die zwölf Geschworenen in dem Bera­tungszimmer ein. „Das war eine He­rausforderung für das Bühnenbild, denn das Beratungszimmer mit der beleuchteten Stadtansicht öffnet sich wie ein offenes U zum Publi­kum", erläutert Hay. Wir haben be­gabte Handwerker, die dafür sorg­ten, dass die Zuschauer auch die Mi­mik sehen können. Die bei den Mit­wirkenden zutage tretenden Vor­urteile und Vorverurteilungen sind aktuell." Das Schauspielensemble hat in den letzten Monaten zeitweise an zwei Stücken parallel im Studio, dem Jugendzentrum Karnacksweg und dem Vereinsheim in der Schul­straße geprobt.

Start